Die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) macht darauf aufmerksam, dass Krebspatienten in der Nachsorge oftmals unter vielen Begleiterscheinungen leiden, welche sogar bis zu fünf Jahre nach Abschluss der Primärtherapie noch präsent sein können.

Zu den am häufigsten vorkommenden körperlichen Langzeitfolgen gehören:

  • Verdauungsbeschwerden
  • Alopezie
  • Narben
  • Schmerz
  • Unfruchtbarkeit, Sexualität, Menopause
  • Neuropathie

Zu den am häufigsten vorkommenden psychosozialen Langzeitfolgen gehören die folgenden:

  • Fatigue (chronisches Müdigkeitssyndrom)
  • Schlafstörungen
  • Kognitive Funktionsbeeinträchtigungen
  • Angst (vor Rezidiv, vor regelmäßigen Nachsorgeuntersuchungen), Depression
  • Soziale Folgen, berufliche Belastungen

Zusätzlich können noch sogenannte Spätkomplikationen auftreten. Zum Beispiel können nach Strahlentherapien Herz-Kreislauferkrankungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, Hauttumore, Aufweichung und Zerstörung eines Kieferknochens, Migräne und Krämpfe sowie kognitive Einschränkungen (Chemo-Brain) auftreten.